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In diesem Artikel finden Sie einige beispielhafte Schnittstellen zu unterschiedlichen Systemen näher beschrieben. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig, soll aber einige besonders interessante Aspekte herausarbeiten. Fragen Sie uns nach der Lösung für Sie: Kontakt

Zur Beschreibung der Schnittstellen zu ERP/MRP-Systemen wie z.B. SAP folgen Sie bitte diesen Links:

Schnittstelle zu IMIS

IMIS Interface

Das integrierte Mess- und Informationssystem (IMIS) hat die Aufgabe, die Umwelt kontinuierlich zu überwachen, um bereits geringfügige Änderungen der Umweltradioaktivität flächendeckend schnell und zuverlässig erkennen sowie langfristige Trends erfassen zu können. An diesem Routinemessprogramm zur Überwachung der Umwelt sind mehr als 60 Laboratorien in Bund und Ländern beteiligt. Details hierzu finden Sie auf der Website des Bundesamt für Strahlenschutz: Das integrierte Mess- und Informationssystem (IMIS)

Für die effektive Zusammenführung von Ergebnisdaten wurde eine Schnittstelle erstellt, die es erlaubt, Daten aus dem WinLIMS in einem Format zu exportieren, dass unmittelbar von IMIS konsumiert werden kann. Der Datenaustausch erfolgt über eine ASCII-Schnittstelle.

Schnittstelle zu OctoWare®TN

Octoware Interface

OctoWare®TN ist ein Produkt der Fa. Easy Soft, Dresden, das u.a. für die Dokumentation von Hygieneprüfungen eingesetzt wird. Für die effektive Zusammenführung von Ergebnisdaten wurde eine Schnittstelle erstellt, die es erlaubt, Daten aus dem WinLIMS in einem Format zu exportieren, dass unmittelbar von OctoWare®TN konsumiert werden kann. Der Datenaustausch erfolgt über eine XML-Schnittstelle.

Schnittstelle zum TECAN ELISA Pipettierroboter

ECAN Interface: Job

Zur Bestimmung verschiedenster organischer Substanzen via Photometrie werden ELISA-Geräte der Fa. TECAN eingesetzt. Das Prüfgerät wird über eine eigene Gerätesoftware gesteuert. Die bidirektionale Kommunikation zwischen WinLIMS™ und dieser Software erfolgt über Dateiaustausch.

Die Proben werden im WinLIMS registriert und mit einem Prüfumfang versehen, der die Methode enthält. Über die WinLIMS™-Maske „Probemethoden“ erfolgt die Auswahl der zu messenden Proben. Zur Erzeugung und Ablage der Steuerdatei im vorgesehenen Geräteordner markiert der berechtigte WinLIMS™-Anwender die entsprechenden Zeilen und betätigt die Schaltfläche „ELISA-Export“. Im gleichen Vorgang erzeugt WinLIMS™ die benötigten Etiketten für die Probenröhrchen.

ECAN Interface: Results

Nach der Etikettierung der Probenröhrchen werden sie in ein Probenrack des ELISA-Prüfgeräts gestellt und in den Pipettierroboter eingesetzt. Dieser identifiziert die Proben und den Prüfumfang über das Etikett, pipettiert die erforderlichen Reagenzien und führt die photometrische Messung durch.

Nach Abschluss der Messungen wird vom ELISA-Gerät eine Ergebnisdatei erzeugt, die WinLIMS™ anschließend automatisch importiert.

Schnittstelle zum ZWICK-Prüfgerät

TONI Interface: Job erzeugen
Zur Messung von Biegezugfestigkeiten werden Prüfgeräte z. B. der Fa. ZWICK eingesetzt. Das Prüfgerät wird über eine Software namens TONI gesteuert. Die bidirektionale Kommunikation zwischen WinLIMS™ und TONI erfolgt über den Austausch von ASCII-Dateien.

Die Proben werden im WinLIMS registriert und mit einem Prüfumfang versehen, der die Methode enthält. Erst danach wird das Einschlagdatum in der Maske Probenanmeldung eingetragen. Beim Speichern des Einschlagdatums in die Datenbank werden automatisch die Termin-Parameter berechnet und die Standardwerte der VD-Parameter gesetzt und zur Probe eingetragen.

Zur Anzeige der aktuellen Prüfauftrage wird in der WinLIMS™-Maske „Ergebnisse Methodenbezogen“ auf die Schaltfläche „TONI Parameter“ geklickt. Danach erscheinen alle zu messenden Parameter des Tages sortiert nach Messzeitpunkt aufsteigend.

Um einen Job für TONI zu erstellen, wird die Zeile mit dem Prüftermin der gewünschten Probe markiert und anschließend auf die Schaltfläche „TONI Jobs“ geklickt. Danach wird intern geprüft, ob der Prüftermin erreicht ist und ob es sich um eine TONI-Messung handelt.

TONI Interface: Messung starten

Ist der Job korrekt beauftragt, wird der Benutzer dazu aufgefordert, zunächst die Biegezugfestigkeit an den Prüfkörpern der entsprechenden Probe zu messen, falls ein BZ-Parameter vorhanden ist.

TONI Interface: Bestätigen

Nach erfolgter Messung kann das Ergebnis bestätigt oder der Versuch abgebrochen werden. Anschließend wird der Benutzer dazu aufgefordert, die Druckfestigkeit an den Prüfkörpern der entsprechenden Probe zu messen, falls ein DF-Parameter vorhanden ist.

TONI Interface: Ergebnisse

Die Prüfergebnisse werden vom Messgerät unmittelbar nach erfolgter Messung als Dateien ausgegeben und vom Datenbankauftrag für den Import von Messergebnissen bearbeitet. Daher ist ein Abbruch ohne Übertragung der Messergebnisse jeweils vor der tatsächlichen Messung am Messgerät möglich. Die bearbeiteten Prüfungen werden anschließend in der Tabelle blau dargestellt.

Schnittstelle zu HERZOG-Robot/ARL-Spektrometer

Zur vollautomatischen Probenvorbereitung von metallischen Produktionschargen werden Roboter der Fa. HERZOG zur anschliessenden Analyse mit Spektrometern, z. B. der Fa. Thermo Scientific zu einem Messsystem gekoppelt. Der Roboter und das Prüfgerät verfügen jeweils über eigene Gerätesoftware. Die bidirektionale Kommunikation zwischen WinLIMS und diesem Messsystem erfolgt über das TCP/IP-Protokoll (WinLIMS=>Messsystem), WinLIMS-Datenbankprozeduren (Oracle) und Dateiimport (Messsystem=>WinLIMS).

Die Proben werden von WinLIMS automatisch gemäß hinterlegtem WinLIMSProbenplan registriert und Probenetiketten ausgegeben. Nach der manuellen Entnahme und Etikettierung einer Probe aus der Produktionscharge wird sie per Rohrpost in das Messsystem eingespeist.

Mit dem Empfang der Probe wird der Roboter aktiv. Er entnimmt die Probe (z.B. mit 2D-Barcode) dem Behälter, liest den Inhalt des Etiketts (Charge, Legierung) mittels Barcode-Leser ein und übermittelt die Werte über das TCP/IP-Protokoll an die WinLIMS-Datenbank. Dieser Schritt löst den Aufruf einer WinLIMS-Datenbankprozedur aus. Diese greift diese Informationen auf, bestimmt den WinLIMS-Prüfumfang (Prüfplan) und weist ihn der Probe zu. Im gleichen Vorgang ermittelt die WinLIMS-Datenbankprozedur die Art der Probenvorbereitung, z. B. Fräsen, sowie das Messprogramm für das Spektrometer und schickt dem Roboter die entsprechenden TCP/IP-Befehle.

WinLIMS - Robot - Befehlssequenz

Daraufhin stellt der Roboter die Probe in die Fräse, die dann automatisch diesen Arbeitsschritt ausführt. Im direkten Anschluss daran beschickt der Roboter das Spektrometer mit der Probe und weist das Messprogramm an. Nach Beendigung der Messung erzeugt das Spektrometer eine Ergebnisdatei, die automatisch von WinLIMS™ eingelesen wird.

WinLIMS - OES - Ergebnisse

Siehe Auch

Systemintegration - MRP-Anschluss - Geräteschnittstellen - Optionen - Produkte - Systemüberblick - Standardfunktionalität - WinLIMS.NET Web Client - WinLIMS Bridge - Hauptseite